Perform to Transform · Veränderung verdienen

Leistung steigern, um sich neu aufzustellen – gleichzeitig, nicht nacheinander.

Europas Chemie steckt in einer strukturellen Krise, nicht in einem Zyklus. Die stärksten Unternehmen führen zwei Agenden parallel: Sie heben Ergebnis und Cash aus dem heutigen Geschäft – und finanzieren damit die strategische Neuaufstellung, die ihre Wettbewerbsfähigkeit sichert. ChangeMaker ist das Betriebssystem, das beide Agenden schnell genug zusammenführt.

ChangeMaker – Programm-Management-Cockpit CM PM Projektportfolio 2026 Unternehmens- sanierung 2026 65% 29% 6% Post-Merger Integration 81% 12% 7% ESG Programm 2026 – Ph. 2 48% 43% 9% OpEx Welle 4 Werk Süd 71% 15% 14% EBITDA-Plan nach DoI 2026, in Mio. € Geplante Initiativen Ziel 42.1 38.8 97.7 42.4 140.0 7.4 5.4 1.7 2.2 Dol 0 Dol 1 Dol 2 Dol 3 Dol 4 Dol 5 Plan Gap Target Total EBITDA 2025 Planänderungen im Zeitverlauf, alle Initiativen, in Mio. € 100M 80M 60M 40M 20M 0M 85.3 84.6 85.3 84.6 77.6 84.6 20.08.25 14.10.25 jetzt Istwert Plan Unternehmenssanierung 2026 65% 29% 6% 80 Anzahl aller Meilensteine 28 Anzahl an Meilensteinen mit Problemen Umsetzungsfortschritt 52 von 80 Meilensteinen sind bereits abgeschlossen. Aktuelle Zielerreichung 65% Finanzieller Impact (Kostenreduktion) €7.6M 37% von €20.5M Ziel Meilensteine nach Fälligkeit (in Tagen) STATUS MEILENSTEINE TAGE Q1 Kostenanalyse Standortschließung Werk Nord +289 Q2 Kreditverhandlung Liquiditätssicherung Bank −197 Meilensteine nach Anzahl von Problemen SCOPE MEILENSTEINE IMPACT 4 Verhandlungen mit Gläubigern Liquiditätssicherung KRITISCH 3 Widerstand Betriebsrat Restrukturierung Personal HOCH 2 Standortschließung verzögert Kostenreduktion MITTEL 1 Marktakzeptanz neues Portfolio Geschäftsmodell-Neuausrichtung NIEDRIG
>2 ×so viel Wirkung erzielen Top-Quartil-Transformationen gegenüber dem unteren Quartil, schon nach 18 Monaten (McKinsey 2026)
9 %der europäischen Produktionskapazität sind von angekündigten Schließungen betroffen, versechsfacht seit 2022 (Cefic 2026)
~7 ppunter dem langjährigen Schnitt (~82 %) lag die EU-Kapazitätsauslastung 2025 (Cefic 2025)

Die Chemie ist dabei nur eines von vielen Beispielen: Dieselbe Dynamik – harter Wettbewerb bei schwindendem Wettbewerbsvorteil, u. a. gegenüber China – trifft weite Teile der europäischen Industrie, die Automobilbranche ebenso hart.

01

Kein Zyklus. Ein struktureller Bruch.

Anders als in den Krisen der 1990er und 2000er ist die heutige Schwäche struktureller Natur – sie bedroht die Existenz eines erheblichen Teils der europäischen Chemie. Höhere Inputkosten, administrative Komplexität und Regulierung werden von zwei Faktoren verstärkt: einem radikal intensivierten globalen Wettbewerb, vor allem aus China (Kapazität, kaum erreichbare Kostenpositionen, rasch schließende Technologielücke), und einem breiten Abschwung, der die großen Abnehmerindustrien wie die Automobilbranche trifft.

Die Konsequenz: Die Rezepte früherer Zyklen – eigenständige Kostenprogramme, selektive Portfolioschritte, ein gradueller Wandel zu differenzierteren Geschäften – reichen nicht mehr. Inkrementelle Verbesserung allein ist zu wenig.

negativ

Total Shareholder Return europäischer Chemieunternehmen, Dez 2022–Dez 2025, unter Weltmarkt, hinter USA & Japan

McKinsey-Analyse · S&P Global, 2026

×6

Anstieg angekündigter Werksschließungen seit 2022, rund 9 % der Produktionskapazität

Cefic, Jan 2026

~7 pp

Kapazitätsauslastung 2025 unter dem Langfrist-Schnitt von ~82 %

Cefic, Dez 2025

1–4 pp

typische EBITDA-Verbesserung bisheriger Programme, häufig durch Marktschwäche wieder aufgezehrt

McKinsey, 2023–2025

Die Chemie ist dabei nur ein Beispiel. Dieselbe Dynamik – intensiver globaler Wettbewerb bei schwindendem Wettbewerbsvorteil, etwa gegenüber China – trifft viele europäische Industrien. Was hier am Beispiel der Chemie beschrieben wird, lässt sich auf sie übertragen.

02

Zwei Aufgaben. Gleichzeitig.

Unternehmen sind zwischen zwei Imperativen gefangen: das Portfolio, die Assets und den industriellen Footprint radikal neu aufstellen – und aus dem heutigen Geschäft genug Cash erwirtschaften, um genau das zu finanzieren.

Performance-Transformation

Leistung & Cash heben – jetzt

  • Kosten, Ausbeute, Durchsatz (KI)
  • Energie, Instandhaltung, Logistik
  • Investitions- & Working-Capital-Disziplin

→ erwirtschaftet die Mittel

Strategische Neuaufstellung

Wettbewerbsfähigkeit sichern – morgen

  • Portfolio & Standort-Netzwerk
  • Footprint & Kapitalallokation
  • M&A und differenzierte Margen

→ verbraucht die Mittel

Wer auf strategische Klarheit wartet, bevor er die Leistung angeht, verliert Cash, Zeit und Handlungsspielraum.

Werden Assets weniger wettbewerbsfähig, drohen nicht nur schwächere Zahlen, sondern die Erosion von Industrie-Ökosystemen, Innovationskraft und Lieferketten. Die stärksten Transformationen behandeln Strategie und Performance deshalb nicht als getrennte, aufeinanderfolgende Agenden – sondern als ein Programm, mit hohem Tempo.

03

Beim Umbau entscheidet Tempo.

Proprietäre McKinsey-Daten zeigen: Top-Quartil-Transformationen in der Chemie erzielen schon nach rund 18 Monaten fast doppelt so viel Wirkung wie Programme im unteren Quartil. Gemessen wird der Anteil des bankfähigen Plans – des durch Initiativen und Umsetzungsplan konkretisierten Wertpotenzials –, der pro Woche tatsächlich in Wirkung umgesetzt wird.

Der Unterschied liegt nicht in der Ambition auf dem Papier, sondern in der Geschwindigkeit, mit der aus dem Plan gelieferte Wirkung wird. Und diese Geschwindigkeit entsteht aus neun Best Practices.

Je schneller der bankfähige Plan in Wirkung umgesetzt wird, desto größer der Vorsprung.

Anteil des bankfähigen Plans, der in gelieferte Wirkung umgesetzt wurde, kumuliert bis Woche 78 (rund 18 Monate) nach Beginn der Planungsphase.

100 75 50 25 0 84 % 66 % 59 % 40 % Top-Quartil Transformationen Durchschnitt aller Programme Median aller Programme Unteres Quartil Transformationen
Top- vs. unteres Quartil: >2× Wirkung Quelle: McKinsey & Company, Exhibit 1 ↗

04

Neun Best Practices trennen das obere Quartil vom Rest.

McKinsey identifiziert neun Best Practices, mit denen Transformationen einen dauerhaften Sprung liefern. Sie beschreiben präzise, was zu tun ist – von der Ambition über die Aktivierung der Organisation bis zur Umsetzungsdisziplin.

Doch eine Liste von Praktiken erklärt weder, warum sie wirken, noch liefert sie einen Test, ob sie wirken. Genau dafür braucht es einen besseren mentalen Rahmen – den wir gleich darunterlegen.

McKinsey-Framework – nicht unsere Empfehlung. Die folgenden neun Best Practices stammen aus dem McKinsey-Artikel. Wir ordnen sie anschließend kritisch ein und übersetzen sie in unser Wirkmodell (3C & sieben Erlebnisse).
01

Höchste Ambition setzen

Strukturelle Sprünge, aus der Ökonomie des Geschäfts abgeleitet – nicht aus dem Vorjahresbudget.

02

Führung auf eine gemeinsame Vision ausrichten

Geteilte Fakten, geteilte Verantwortung, konsistentes Verhalten an der Spitze.

03

Alle mit einer überzeugenden Change-Story gewinnen

Jede Ebene versteht, wo man steht und warum der Wandel nötig ist.

04

Granulare Initiativen in echte Ownership der Linie geben

Jede Maßnahme hat einen Verantwortlichen – von der Idee bis zur GuV-Wirkung.

05

Health & Fähigkeiten integrieren

Organisatorische Gesundheit und Kompetenzen mitführen, um den Sprung zu verstetigen.

06

Finanzielle & nicht-finanzielle Anreize etablieren

Sichtbarkeit, Anerkennung und Konsequenzen – nicht nur Geld.

07

Dedizierte Infrastruktur aufbauen

Eigene Talente, geführt von einem Chief Transformation Officer mit Durchgriff.

08

Disziplinierte wöchentliche Taktung

Fester Rhythmus aus Transparenz, Fakten und Entscheidungen erzwingt Umsetzung.

09

Gemeinsame Sprache & Single Source of Truth

Eine verlässliche Datenquelle, an der sich alle ausrichten.

05

Warum diese neun wirken: 3C und sieben Erlebnisse.

Best Practices schaffen keinen Wert als Zeilen einer Tabelle. Sie wirken, wenn sie menschliches Verhalten verändern – indem sie die drei grundlegenden Barrieren jeder Veränderung auflösen: die 3C. Aktiviert werden die 3C durch konkrete, erlebbare Erfahrungen.

Das Erlebnis ist der eigentliche Wirkmechanismus. Die Best Practice ist nur seine Hülle.

Concerns · Anliegen

„Will ich das?“

Machen die Menschen die Veränderung zu ihrem eigenen Anliegen – oder gewinnt ein anderes Anliegen, das dem Programm nicht hilft?

Capabilities · Fähigkeiten

„Kann ich das?“

Haben die Menschen das Wissen, das Können und die Berechtigung, um wirksam zu handeln – und werden Lücken individuell geschlossen?

Coordination · Koordination

„Ziehen wir am selben Strang?“

Fügt sich das Handeln vieler zu einem Ganzen – sichtbar, effizient und wechselseitig verstärkend?

Die 3C werden durch sieben kanonische Erlebnisse aktiviert: Zugehörig & anerkannt sein · System verstehen · Mitgestalten · Zusammenwirken · Effizient sein · Negativ-Emotionen managen · Gut geführt werden. Sie sind der Prüfstein: Erzeugt eine Praktik diese Erlebnisse, wirkt sie. Wenn nicht, bleibt sie folgenlos.

06

Jede Best Practice ist ein Erlebnis – kein Tabelleneintrag.

Legt man die neun Best Practices auf die 3C und die sieben Erlebnisse, wird aus einer To-do-Liste ein Wirkmodell. Man sieht, warum eine Praktik wirkt – und woran man erkennt, ob sie es tut.

Auffällig: Concerns trägt fünf der neun Praktiken. Das „Wollen“ wird früh gewonnen oder verloren. Und Best Practice 9 spannt sich über alle drei C – genau dort wird ein Werkzeug entscheidend.

#Best Practice (McKinsey)3CAktivierende Erlebnisse
01 Höchste Ambition setzen Concerns
System verstehen
02 Führung auf gemeinsame Vision ausrichten Concerns
System verstehenMitgestalten
03 Überzeugende Change-Story Concerns
Zugehörig & anerkanntSystem verstehenZusammenwirkenNegativ-Emotionen managen
04 Ownership der Linienführung Concerns
Mitgestalten
05 Health & Fähigkeiten integrieren Capabilities
System verstehenGut geführt werden
06 Finanzielle & nicht-fin. Anreize Concerns
Zugehörig & anerkanntGut geführt werden
07 Dedizierte Infrastruktur (CTO) Coordination
ZusammenwirkenEffizient sein
08 Disziplinierte Wochentaktung Coordination
Zusammenwirken
09 Gemeinsame Sprache + Single Source of Truth Alle 3C
System verstehenEffizient sein

Warum das Erlebnis der bessere Hebel ist – Punkt für Punkt.

01

McKinsey-PraktikHöchste Ambition setzen

Der eigentliche Hebel: System verstehen

Eine ambitionierte Zahl ist schnell gesetzt. Verstanden und angenommen wird sie erst gegen ein echtes Verständnis des Systems: Warum ist dieser Sprung überhaupt notwendig – was braucht es, um in diesem Markt wettbewerbsfähig zu sein? Nicht die Zahl überzeugt, sondern die Einsicht dahinter.

02

McKinsey-PraktikFührung ausrichten

Der eigentliche Hebel: Mitgestalten (auf Top-Ebene)

Eine gemeinsame Führungsrichtung entsteht am verlässlichsten, wenn die Führung sie gemeinsam erarbeitet, statt sie nur zu verkünden. Co-Kreation an der Spitze macht aus einer vorgegebenen Richtung ein geteiltes Anliegen.

03

McKinsey-PraktikChange-Story

Der eigentliche Hebel: Zugehörigkeit · System verstehen · Zusammenwirken · Negativ-Emotionen managen

Change-Stories, die diese Erlebnisse nicht auslösen, verpuffen. Der echte Test ist nicht, ob eine Geschichte erzählt wurde, sondern ob sie ein Wir-Gefühl, Systemverständnis, kollektive Wirksamkeit erzeugt und Angst nimmt. Die vier Erlebnisse sind der Maßstab, an dem sich jede Story messen lässt.

04

McKinsey-PraktikOwnership der Linie

Der eigentliche Hebel: Mitgestalten (auf Arbeitsebene)

Echte Ownership erreicht man am besten über den IKEA-Effekt: Was man selbst mitgebaut hat, verteidigt und trägt man. Also nicht Verantwortung zuweisen, sondern Maßnahmen auf der Arbeitsebene ko-kreativ erarbeiten lassen – aus Betroffenen werden Beteiligte.

05

McKinsey-PraktikHealth & Fähigkeiten integrieren

Der eigentliche Hebel: Gut geführt werden

„Health und Fähigkeiten integrieren“ bleibt abstrakt – bis man es der Führung als konkrete Aufgabe gibt: Wissens- und Kompetenzlücken individuell erkennen und schließen. Erst als gelebte Führungsverantwortung wird aus einer Worthülse ein wirksamer Hebel.

06

McKinsey-PraktikAnreize

Der eigentliche Hebel: Zugehörig & anerkannt · Gut geführt werden

Kompetente und wohlmeinende Führung – inhaltliches Interesse, Anerkennung, informiertes Feedback – ist der wirksamste Weg zu motivieren. Wo Führung sieht und würdigt, entsteht Motivation ohne teure finanzielle Programme.

07

McKinsey-PraktikDedizierte Infrastruktur (CTO)

Der eigentliche Hebel: Effizient sein · Zusammenwirken

Eine dedizierte Infrastruktur ist nur so wirksam, wie sie tatsächlich Effizienz und kollektive Wirksamkeit erzeugt. Das Org-Chart und das Transformation Office sind nicht der Zweck – der Zweck sind die Erlebnisse, die sie ermöglichen.

08

McKinsey-PraktikWöchentliche Taktung

Der eigentliche Hebel: Zusammenwirken (kollektive Wirksamkeit)

Ein Programm-Rhythmus wird nur dann selbsttragend, wenn die Menschen erleben, dass alle am selben Strang ziehen. Sonst stirbt der Erfolg: Sind zwei zum Erfolg nötig, tritt der Erfolg nicht ein, wenn nur einer beiträgt. Die kollektive Wirksamkeit ist der Motor, nicht der Kalendereintrag.

09

McKinsey-PraktikGemeinsame Sprache & Single Source of Truth

Der eigentliche Hebel: System verstehen (über alle 3C)

Hinter einer gemeinsamen Sprache steckt in Wahrheit ein gemeinsames Verständnis: die Situation, das Ziel und die Prioritäten auf dieselbe Weise zu interpretieren. Die Sprache ist die Oberfläche – das geteilte Systemverständnis ist die Substanz. Genau hier wird eine verlässliche, gemeinsame Datenquelle unverzichtbar.

07

Excel aktiviert keine der sieben Erfahrungen.

Die neun Best Practices schaffen erst dann Wert, wenn die sieben Erlebnisse tatsächlich entstehen. Ein Rechenblatt vermittelt und aktiviert keine einzige davon – es ist als Kalkulationswerkzeug gebaut, nicht für menschliches Verhalten. Deshalb entsteht keine gute Gewohnheit, keine positive Dynamik und damit auch nicht der Tempo-Effekt des oberen Quartils.

Konkret fehlt Excel bei jeder der sieben Erfahrungen genau das Entscheidende – und genau dafür ist ChangeMaker gebaut:

1

Zugehörig & anerkannt sein

Eine Tabelle stiftet kein Wir-Gefühl. Der einzelne Beitrag wird weder sichtbar noch anerkannt, niemand fühlt sich gesehen.

ChangeMaker: gemeinsamer Team-Workplace, in dem jeder Beitrag sichtbar ist und Anerkennung erfährt.

2

System verstehen

Excel liefert Zahlen ohne Kontext. Ziele, Zusammenhänge und das große Ganze bleiben unsichtbar – echtes Systemverständnis kann so nicht entstehen.

ChangeMaker: verknüpft Maßnahmen, Kennzahlen und Ziele zu einem nachvollziehbaren Gesamtbild.

3

Mitgestalten

Excel bietet keinen ko-kreativen Fluss. Man befüllt vorgegebene Zellen, statt gemeinsam zu gestalten – aus Betroffenen werden keine Beteiligten.

ChangeMaker: Maßnahmen werden gemeinsam und in Echtzeit erarbeitet, sichtbar für alle.

4

Zusammenwirken

Excel macht weder die eigene noch die gemeinsame Wirkung sichtbar. Selbstwirksamkeit und kollektive Wirksamkeit bleiben unsichtbar.

ChangeMaker: visualisiert die eigene Wirkung und das Zusammenspiel aller auf das Gesamtziel.

5

Effizient sein

Excel ist keine gemeinsame, robuste Datenquelle. Fehleranfällig und im Versionschaos – das erzeugt Reibung statt spürbarer Wirksamkeit.

ChangeMaker: eine verlässliche Single Source of Truth mit automatischem Reporting statt Handarbeit.

6

Negativ-Emotionen managen

Excel hat nichts, was Angst nimmt. Man sieht nicht, dass die anderen mitziehen, und bleibt im Zweifel allein – Unsicherheit wächst, statt zu sinken.

ChangeMaker: macht sichtbar, dass alle mitziehen, und bringt über Nudges Menschen ins Handeln – das senkt Angst.

7

Gut geführt werden

Excel fördert weder Kompetenz noch wohlmeinendes Führen. Es gibt Führungskräften keinen Überblick, um sich vorzubereiten, verdientes Lob auszusprechen oder faires Feedback zu geben – Führung findet außerhalb der Tabelle statt, oder gar nicht.

ChangeMaker: liefert einen zielgruppengerechten, ganzheitlichen Überblick. Führungskräfte informieren sich vorab und strahlen Kompetenz aus; die Daten erlauben es, zu loben, faires Feedback zu geben und Entwicklungschancen zu erkennen – die Führungskraft wird befähigt, wohlmeinend zu handeln.

Der Grund ist einfache Arithmetik: Nahezu null Wirkung × beliebig viele Teilnehmer bleibt null. Deshalb landet ein Excel-gesteuertes Programm im unteren Quartil – bei 40 % statt 84 % umgesetztem Plan. Der Tempo-Effekt, auf den es ankommt, entsteht erst, wenn die sieben Erfahrungen aktiv gestaltet werden. Genau das leistet ein Werkzeug wie ChangeMaker – eine Tabelle kann es prinzipiell nicht.

08

Genau das Werkzeug, das das obere Quartil braucht.

McKinsey benennt, was Top-Quartil-Umsetzung verlangt: eine dedizierte Transformations-Infrastruktur unter einem CTO, eine disziplinierte wöchentliche Taktung, ein granulares Performance-Management (Standort für Standort, Asset für Asset, Produkt für Produkt) und eine einzige verlässliche Datenquelle.

Und ChangeMaker zahlt auf jede einzelne der neun Best Practices positiv ein – hier Praktik für Praktik, mit den konkreten Funktionen.

01

Höchste Ambition setzen

Sichtbare Ziele verankern die Ambition in der Struktur des Geschäfts; die PerformanceMap® bildet das ganze System ab, Dashboards zeigen die Lücke zwischen Ambition und Ist.

Sichtbare Ziele · PerformanceMap® · Dashboards

02

Führung ausrichten

Ziele, Hebel und Prioritäten werden von der Führung gemeinsam erarbeitet, visualisiert – und auch so verkündet: Das schafft Commitment statt scheinbarem Alignment.

Gemeinsame Zielarbeit · Visualisierung · Dashboards

03

Change-Story

Verknüpft Maßnahmen, KPIs und Ziele zum nachvollziehbaren „Warum“; die Präsentationsansicht mit Action-Titles erzählt den Fortschritt an echten Daten, sichtbar für alle.

Verknüpfte Ziele · Präsentationsansicht · Action-Titles

04

Ownership der Linie

Jede Initiative hat einen klaren Verantwortlichen und sein Team in der Linie. In ihrer Workbench finden sie alles, was sie brauchen: Anleitung, Workspace, Feedback, Chat, automatisches Reporting.

Workbench · Anleitung · Feedback & Chat · automatisches Reporting

05

Health & Fähigkeiten

Aufbau von Projektmanagement-Fähigkeiten, Verständnis von Projektregeln etc. in-place on the job – statt akademischer Trainings, deren Effekt direkt verpufft.

Training an echten Daten · digitaler Tutor · Anleitung in-place

06

Anreize

Beiträge sind sichtbar und werden anerkannt; Chat, Notes und Reviews geben Führungskräften die Basis, informiert zu loben und faires Feedback zu geben – soziale Anerkennung als Motor.

Sichtbare Beiträge · Chat & Notes · Reviews

07

Dedizierte Infrastruktur (CTO)

Die Plattform ist das Cockpit des Chief Transformation Officer: Automatisches Reporting, niedrigschwellige Analytics und AI-Funktionalitäten zeigen, wo zu challengen und zu eskalieren ist.

Automatisches Reporting · Analytics · AI-Funktionen

08

Wöchentliche Taktung

Gantt mit Abhängigkeiten und Überfälligkeit, KPI-PLAN/IST je Periode, Initiatives-by-Phase, Nudges („fülle KPI“ / „mach Review“) – der Rhythmus wird faktenbasiert und sichtbar.

Gantt · KPI-Perioden · Nudges · Events/Kanban

09

Single Source of Truth

Alle Daten in einem System; Excel-Plugin und Teams-Integration binden bestehende Tools an, statt Silos zu schaffen; gemeinsame Sprache über Kategorien, Templates und Härtegrade.

Konsolidierung · Excel-Plugin · Teams · GraphQL

So wird aus dem bankfähigen Plan schnell genug Wirkung – um die strategische Neuaufstellung zu finanzieren.

Effizienz und breite, wirksame Beteiligung verkürzen den Weg vom Plan zur gelieferten Wirkung. Genau dieser Tempo-Vorsprung ist das Geld, das den Umbau bezahlt.

09

Schnell genug – selbst unter Ergebnisdruck.

Dort, wo am wenigsten Zeit ist, zählt Einführungsgeschwindigkeit am meisten. Wo klassische Enterprise-Software Monate braucht – und Transformationen erfahrungsgemäß nicht an der Idee, sondern an der Umsetzung scheitern –, ist ChangeMaker in Tagen produktiv.

Getragen von Trainings an den realen Daten, Videos und einem digitalen Tutor – vier Standardschritte:

  1. 01

    Daten hochladen

    Bestehende Maßnahmen und Kennzahlen fließen ein – kein Blatt Papier bleibt liegen.

  2. 02

    Maßnahmen customizen

    Vorlagen auf Ihre Situation zuschneiden – durch unsere Customizer, im Preis inbegriffen.

  3. 03

    Teams trainieren

    An echten Daten, mit Videos und digitalem Tutor – Adoption vom ersten Tag an.

  4. 04

    Reporting aufbauen

    Parallel zur laufenden Arbeit – ohne den Betrieb zu unterbrechen.

10 Tage

bis zum produktiven Einsatz, wenn alle vier Schritte durchlaufen werden – weniger Schritte, entsprechend schneller.

In Tagen, nicht Monaten.

10

Die Pflichtthemen: gelöst.

Sensible Produktions-, Standort- und Finanzdaten verlangen belastbare Antworten auf die Sicherheits- und Compliance-Fragen – bevor überhaupt über Nutzen gesprochen wird. Bei ChangeMaker sind sie geklärt: zertifiziertes Sicherheitsmanagement, SSO/SAML und MFA, redundantes Hosting im deutschen Rechtsraum.

ISO 27001zertifiziertes Informationssicherheits-Management
Daten in DeutschlandHosting im deutschen Rechtsraum
SSO & MFASAML 2.0 / ADFS / Azure AD, Zwei-Faktor
DSGVO-konformDatenschutz nach EU-Standard, automatische Backups

11

Das klang jetzt nach viel. Merken müssen Sie sich davon: nichts.

Sie müssen keinen dieser Mechanismen kennen, um von ihnen zu profitieren. ChangeMaker kümmert sich darum – im Hintergrund, verlässlich.

Automatisch

Verhaltensdesign, das einfach wirkt

Optimierte Vorlagen und eingebautes Verhaltensdesign sorgen dafür, dass die sieben Erlebnisse entstehen – ohne dass jemand sie anstoßen oder im Kopf behalten muss.

Begleitet

Kluge Entscheidungen inklusive

Unsere Customizer treffen die guten Vorab-Entscheidungen – im Preis inbegriffen. Auf Wunsch behalten unsere Berater Fortschritt, Wirkung und Probleme laufend im Blick, informieren Sie oder greifen ein.

Häufige Fragen

Was bedeutet „Perform to Transform“?

Zwei Agenden gleichzeitig führen: Ergebnis und Cash aus dem heutigen Geschäft heben (Performance-Transformation) und mit genau diesen Mitteln die strategische Neuaufstellung von Portfolio, Assets und Footprint bezahlen. Die Performance finanziert die Neuaufstellung – wer auf strategische Klarheit wartet, bevor er die Leistung angeht, verliert Cash, Zeit und Handlungsspielraum.

Warum ist die Krise der europäischen Chemie strukturell und nicht zyklisch?

Weil die Treiber nicht zurückschwingen: radikal intensivierter Wettbewerb, vor allem aus China, höhere Inputkosten, Regulierung und ein breiter Abschwung der Abnehmerindustrien wie der Automobilbranche. Auch die Symptome sind strukturell – der Total Shareholder Return europäischer Chemieunternehmen war von Dez 2022 bis Dez 2025 negativ, angekündigte Werksschließungen haben sich seit 2022 versechsfacht (rund 9 % der Produktionskapazität), und die Kapazitätsauslastung liegt rund 7 Prozentpunkte unter ihrem Langfrist-Schnitt.

Was ist der Tempo-Effekt in Transformationen?

McKinsey-Daten zu Chemie-Transformationen zeigen: Top-Quartil-Programme setzen bis Woche 78 84 % ihres bankfähigen Plans – des durch Initiativen und Umsetzungsplan konkretisierten Wertpotenzials – in gelieferte Wirkung um, das untere Quartil nur 40 %. Das ist mehr als doppelt so viel Wirkung nach rund 18 Monaten, und das Tempo entsteht aus neun Best Practices, nicht aus mehr Ambition auf dem Papier.

Was sind die 3C und die sieben Erlebnisse?

Die 3C – Concerns, Capabilities, Coordination – sind die drei grundlegenden Barrieren jeder Veränderung: Wollen die Menschen es, können sie es, und ziehen sie am selben Strang. Aktiviert werden sie durch sieben kanonische Erlebnisse, von Zugehörig & anerkannt sein bis Gut geführt werden. Das Rahmenwerk von Principia Mentis erklärt, warum die neun McKinsey-Best-Practices wirken, und liefert den Test, ob sie es tun.

Wie schnell ist ChangeMaker produktiv?

In Tagen, nicht Monaten. Die Standard-Einführung hat vier Schritte – Daten hochladen, Maßnahmen customizen, Teams trainieren und Reporting aufbauen – und erreicht in rund 10 Tagen den produktiven Einsatz, wenn alle vier durchlaufen werden. Weniger Schritte, entsprechend schneller. Diese Geschwindigkeit zählt gerade dann, wenn ein Programm unter Ergebnisdruck läuft.

Die genannten Marktkennzahlen stammen aus den unten zitierten Studien Dritter und beziehen sich auf die jeweils angegebenen Zeiträume und Stichproben. Das 3C-Modell und die sieben Erlebnisse sind ein Rahmenwerk von Principia Mentis. Angaben zu Einführungsdauer und Leistungsumfang sind indikativ.

Quellen

  1. McKinsey & Company, A dual transformation agenda for Europe’s chemicals industry, Juli 2026 (Exhibit 1: Top-Quartil ~2× Wirkung nach ~18 Monaten). mckinsey.com
  2. Cefic, Facts and Figures of the European chemical industry 2025, 2. Dez 2025 (Kapazitätsauslastung). cefic.org
  3. Cefic, Chemical plant closures rate surges six-fold in Europe since 2022, 28. Jan 2026. cefic.org
  4. McKinsey-Analyse auf Basis von S&P Global, 2026 (Total Shareholder Return europäischer Chemieunternehmen). mckinsey.com
  5. 3C-Modell & sieben kanonische Erlebnisse: Rahmenwerk von Principia Mentis / ChangeMaker. changemaker.ai

Nächster Schritt

Perform to Transform – an Ihrem eigenen Fall.

In einer kurzen Demo zeigen wir Ihnen an realen Datenstrukturen, wie ChangeMaker die neun Best Practices in gelebte Erlebnisse übersetzt – und wie schnell aus Ihrem bankfähigen Plan gelieferte Wirkung wird.